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EU AI Act Compliance: Rechtliche Anforderungen verstehen, umsetzen und prüffest dokumentieren

Von den Grundlagen bis zur vollständigen Compliance – was Unternehmen jetzt tun müssen.

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Übersicht

Der EU AI Act ist seit August 2024 in Kraft getreten und wird schrittweise anwendbar: Verbote für unakzeptable KI-Systeme seit Februar 2025, Anforderungen an Hochrisiko-KI ab 2026, vollständige Anwendbarkeit ab August 2026. Unternehmen müssen jetzt handeln – denn Compliance-Strukturen und Dokumentationsprozesse lassen sich nicht über Nacht aufbauen. Dieses Training richtet sich an Compliance-, Rechts- und Datenschutzverantwortliche sowie Produktmanager:innen und IT-Leiter:innen, die für die EU-AI-Act-Compliance ihres Unternehmens verantwortlich sind. Tag 1 vermittelt die rechtlichen Grundlagen und die Risikoclassifizierung. Tag 2 fokussiert auf Umsetzung: Compliance-Strukturen aufbauen, Dokumentation gestalten und interne Prozesse verankern.

Kommende Termine

21.10.2026 – 22.10.2026
04.11.2026 – 05.11.2026
18.12.2026 – 21.12.2026

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TAG 1 Rechtliche Grundlagen und Risikoklassifizierung

EU AI Act – Systematik, Zeitplan und Geltungsbereich

  • Entstehungsgeschichte und politischer Kontext: Warum Europa als erste Region KI umfassend reguliert
  • Zeitplan im Detail: Welche Anforderungen wann gelten – und was sofort handlungsrelevant ist
  • Geltungsbereich: Wer betroffen ist – Entwickler, Betreiber, Importeure und Händler
  • Extraterritoriale Wirkung: Warum auch Nicht-EU-Unternehmen den EU AI Act einhalten müssen
  • Verhältnis zu DSGVO, Produkthaftungsrichtlinie und anderen Rechtsakten: Was gilt zusätzlich?

Risikoklassifizierung und verbotene KI-Praktiken

  • Die vier Risikoklassen: Unakzeptables Risiko, Hochrisiko, begrenztes Risiko, minimales Risiko
  • Verbotene KI-Praktiken nach Art. 5: Social Scoring, manipulative KI, biometrische Echtzeitidentifizierung
  • Hochrisiko-KI nach Anhang III: Welche Anwendungen als Hochrisiko gelten – und was das bedeutet
  • Prüfschema zur Risikoklassifizierung: Wie du deine eigenen KI-Systeme einordnest
  • Workshop: Risikoklassifizierung eigener KI-Systeme und -Anwendungen

Anforderungen für Hochrisiko-KI-Systeme

  • Risikomanagement nach Art. 9: Welche Systeme und Prozesse aufgebaut werden müssen
  • Datengovernance nach Art. 10: Anforderungen an Trainingsdaten, Qualitätssicherung und Dokumentation
  • Technische Dokumentation nach Art. 11 und Anhang IV: Was dokumentiert werden muss
  • Transparenz und menschliche Aufsicht nach Art. 13 und 14: Wie Systeme erklärbar bleiben müssen
  • Genauigkeit, Robustheit und Cybersicherheit nach Art. 15: Technische Mindestanforderungen

TAG 2 Compliance-Strukturen aufbauen und Umsetzung planen

Compliance-Management für den EU AI Act

  • Konformitätsbewertung: Wie du nachweist, dass deine KI-Systeme die Anforderungen erfüllen
  • CE-Kennzeichnung und EU-Konformitätserklärung: Was für Hochrisiko-KI erforderlich ist
  • Registrierungspflichten: Welche KI-Systeme in der EU-Datenbank registriert werden müssen
  • Marktaufsicht und Aufsichtsbehörden: Wer kontrolliert – und was bei Prüfungen droht
  • Haftungsfragen: Wer bei KI-bedingten Schäden haftet – und was das für dein Unternehmen bedeutet

Compliance-Programm aufbauen und dein Aktionsplan

  • AI Governance Struktur: Welche Rollen, Verantwortlichkeiten und Prozesse du intern aufbauen musst
  • Interner AI Act Compliance-Check: Wie du den Status deines Unternehmens realistisch einschätzt
  • Dokumentationsmanagement: Wie du Compliance-Nachweise strukturiert und prüffest aufbewahrst
  • Lieferantenmanagement: Was du von KI-Anbietern und -Dienstleistern vertraglich fordern musst
  • Dein EU-AI-Act-Aktionsplan: Priorisierte Maßnahmen mit Verantwortlichkeiten und Zeitplan
  • Compliance- und Datenschutzbeauftragte, die die EU-AI-Act-Anforderungen für ihr Unternehmen durchdringen, ein Compliance-Programm aufbauen und dabei die Verbindung zu DSGVO und anderen Rechtsakten herstellen müssen.
  • Rechtsabteilungen und Legal Counsel, die Mandanten oder ihr eigenes Unternehmen zu EU-AI-Act-Anforderungen beraten, Verträge mit KI-Anbietern prüfen und Haftungsrisiken bewerten wollen.
  • IT-Leiter:innen und Produktmanager:innen, die KI-Systeme einsetzen oder entwickeln und verstehen müssen, welche technischen und dokumentarischen Anforderungen der EU AI Act an ihre Systeme stellt.
  • Führungskräfte und Geschäftsführer:innen, die für die Compliance ihres Unternehmens verantwortlich sind und die Bußgeldrisiken, Haftungsfragen und strategischen Implikationen des EU AI Act im Überblick verstehen wollen.

Dein Nutzen

Vollständiges Rechtsverständnis des EU AI Act

Du verstehst nach dem Training den EU AI Act in seiner Systematik: Risikoklassen, Anforderungen, Zeitplan, Zuständigkeiten und Sanktionen. Keine vereinfachenden Zusammenfassungen – sondern das Rechtsverständnis, das du brauchst, um fundierte Compliance-Entscheidungen zu treffen.

Praxistauglicher Compliance-Aktionsplan

Du verlässt das Training mit einem priorisierten Aktionsplan: Welche deiner KI-Systeme welche Anforderungen auslösen, was sofort umgesetzt werden muss und was noch Zeit hat. Kein abstraktes Rechts-Seminar – sondern ein direkt umsetzbarer Plan für dein Unternehmen.

Interne Kommunikationsfähigkeit und Dokumentationskompetenz

Du kannst die EU-AI-Act-Anforderungen verständlich erklären – gegenüber Vorstand, IT, Produktteams und externen Partnern. Du weißt, welche Dokumentation aufgebaut werden muss und wie du Compliance-Nachweise prüffest strukturierst.

Häufige Fragen zum Seminar

Das KI-Literacy-Seminar (1 Tag) fokussiert auf die Kompetenzpflicht nach Art. 4 und richtet sich an alle Mitarbeitenden. Dieses Compliance-Training (2 Tage) ist für Compliance-, Rechts- und IT-Verantwortliche und deckt die gesamte Systematik des EU AI Act ab: Risikoklassen, Hochrisiko-Anforderungen, Konformitätsbewertung, Governance und Aktionsplan. Beide Trainings ergänzen sich.
Der EU AI Act sieht drei Bußgeldebenen vor: bis zu 35 Mio. € oder 7 % des Umsatzes für Verstöße gegen Verbote, bis zu 15 Mio. € oder 3 % bei Verletzung von Hochrisiko-Anforderungen, bis zu 7,5 Mio. € oder 1,5 % bei falschen Angaben. Die Marktaufsichtsbehörden werden ab 2026 aktiv. Das Training zeigt, welche Risiken realistisch sind.
Du musst sicherstellen, dass deine Lieferanten compliant sind – und das vertraglich absichern. Das Training zeigt, welche Anforderungen du an KI-Anbieter stellen musst, welche Zusicherungen in Verträge gehören und wie du Compliance in der Lieferkette praktisch prüfst.
Du musst sicherstellen, dass deine Lieferanten compliant sind – und das vertraglich absichern. Das Training zeigt, welche Anforderungen du an KI-Anbieter stellen musst, welche Zusicherungen in Verträge gehören und wie du Compliance in der Lieferkette praktisch prüfst.
Ja – in vielen Fällen. Wer Hochrisiko-KI intern einsetzt – etwa im Recruiting, bei der Kreditvergabe oder in der Personalverwaltung – ist als Betreiber betroffen. Das Training klärt präzise, welche internen KI-Anwendungen Anforderungen auslösen.
Ja. Das Inhouse-Format eignet sich besonders, wenn Compliance-, Rechts-, IT- und Produktteams gemeinsam an derselben Unternehmenssituation arbeiten. Wir analysieren eure KI-Systeme, erarbeiten einen unternehmensspezifischen Aktionsplan und beantworten Fragen direkt im Kontext eurer Situation.

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